ADFC Fahrradklimatest 2016

Hat Würzburg ein Herz fürs Rad? Macht das Radfahren hier Spaß oder Stress? Bewerten Sie mit wenig Aufwand die Fahrradfreundlichkeit in Würzburg (bzw. in anderen Städten Ihrer Wahl) – und geben Sie Politik und Verwaltung eine wichtige Rückmeldung aus Sicht der »Alltagsexperten«. Vom 1. September bis zum 30. November 2016 finden Sie die Umfrage im Netz auf www.fahrradklima-test.de ADFC Fahrradklimatest 2016 weiterlesen

CSU-Stadtratsfraktion für Radfahrverbot auf der Alten Mainbrücke

Für die 44. Sitzung des Stadtrates/Ferienausschusses hat die CSU-Stadtratsfraktion einen Antrag vorbereitet, der auf ein »Verbot des Radfahrens auf der Alten Mainbrücke« abzielt. Die AG Radverkehr sowie die Verbände VCD und ADFC nehmen mit einem Schreiben, das heute an Oberbürgermeister Schuchardt, die Stadträte sowie die Mitglieder des Radverkehrsbeirats per E-Mail versendet wurde, Stellung. Das Schreiben im Wortlaut: CSU-Stadtratsfraktion für Radfahrverbot auf der Alten Mainbrücke weiterlesen

Wie Radverkehrsförderung funktioniert

Es ist nichts neues, dass alle, die Radverkehrsförderung wünschen, gerne auf Kopenhagen verweisen. Dass in jüngerer Zeit auch Städte wie London, die jahrzehntelang Hochburgen des Automobilismus waren, als Positiv-Beispiele erwähnt werden, überrascht nur diejenigen, die sich Radverkehrsförderung nur ohne Einschnitte für den MIV vorstellen können – oder wollen. Wie Radverkehrsförderung funktioniert weiterlesen

Radfahren in der Stadt: Auf der Fahrbahn, auf Radwegen, auf Fußwegen?

Das Fahrrad ist ein Fahrzeug und daher besteht zunächst einmal die Pflicht, die Fahrbahn zu benutzen. In der Stadt ist die Nutzung der Fahrbahn erwiesenermaßen auch die sicherste Art, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen, zumindest, wenn es sich nicht um vielbefahrene Durchgangsstraßen handelt. Denn: Von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen zu werden, erhöht die Sicherheit und vermeidet Gefahrenpunkte, die bei abseitigen Radwegen beispielweise an Kreuzungen und Ausfahrten bestehen, wo abbiegende Kraftfahrzeugführer nicht mit Radfahrenden abseits der Fahrbahn rechnen. Auf der Fahrbahn können als Schutzmaßnahmen für Radfahrende eigene Radfahrstreifen oder Schutzstreifen neben dem motorisierten Verkehr abmarkiert werden. Radfahren in der Stadt: Auf der Fahrbahn, auf Radwegen, auf Fußwegen? weiterlesen

Stuttgart als »Stadt der Zukunft«?

Unter dem Titel »Neue Mobilität. Die Stadt der Zukunft« veröffentlichte Frank Rothfuss Anfang des Monats in den Stuttgarter Nachrichten einen sehr lesenswerten Artikel. Erstaunlich: Sätze wie »Eine Stadt, in der Menschen genauso viel wert sind wie Autos. Fürwahr, das ist bisher für Stuttgart Zukunftsmusik.« klingen gar nicht nach überzogener Polemik, sondern benennen ganz nüchtern den Status Quo in unseren deutschen Städten …

Internetumfrage zum Radverkehr in Bayern

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr möchte bei der Radverkehrsförderung in Bayern die Erfahrungen der Radfahrerinnen und Radfahrer berücksichtigen. Ohne über Sinn und Zweck (und nachhaltige Wirkung) solcher Umfrage zu spekulieren: Die Fragen sind schnell beantwortet, und es gibt mehrere Möglichkeiten, eigene Anmerkungen in Freitextfelder zu schreiben. Verschlechtern kann sich jedenfalls nichts, höchstens verbessern – also bitte zahlreich teilnehmen und auch weitersagen!

Hier geht es zur Umfrage …

So geht fahrradfreundlich NICHT – wieder neues Beispiel aus Würzburg

Im Zuge der Abrissarbeiten der Brücke über die Raiffeisenstraße kommt es zu einer einwöchigen Totalsperrung in der Schweinfurter Straße. Während man sich bei der zuständigen FA Tiefbau um eine Umleitung des motorisierten Verkehrs bemüht und dafür auch bestehende Verkehrsführungen, etwa im Stadtteil Grombühl, vorübergehend abändert und an die neue Verkehrslage anpasst, hat man leider für eine Gruppe keine Alternative parat: für die Verkehrsteilnehmer, die aus Versbach und Lengfeld in die Stadt mit dem Fahrrad fahren. So geht fahrradfreundlich NICHT – wieder neues Beispiel aus Würzburg weiterlesen

So geht fahrradfreundlich – Beispiel: Sevilla

Wir wollen versuchen, die verschiedenen Bemühungen, Städte fahrradfreundlich zu gestalten, auch auf unserer Seite zu dokumentieren und – sofern möglich – die Filme hier direkt einzubinden. Den Anfang macht ein 5-minütiges Video über die spanische Stadt Sevilla, wo es den Verantwortlichen gelang, durch gezielte Maßnahmen den Radverkehrsanteil binnen weniger Jahre von 0% auf 9% zu steigern. So geht fahrradfreundlich – Beispiel: Sevilla weiterlesen

Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt zum neuen Radverkehrskonzept

Am morgigen Dienstag Abend (3.3.2015) lädt die Stadt Würzburg alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum neuen Radverkehrskonzept ein. Die zweistündige Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet im Matthias-Ehrenfried-Haus, Bahnhofstraße 4 in Würzburg statt.  Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt zum neuen Radverkehrskonzept weiterlesen

Petition: Das Falsch- und Zuparken angemessen ahnden

Eine begrüßenswerte Initiative geht von der Aktionsseite Clevere Städte aus: Eine Online-Petition, die eine Anhebung der Bußgelder für Falschparken und Zuparken von Geh- und Radwegen fordert – und zwar nicht in irgendwelche absurde Höhen, sondern zunächst einmal wenigstens auf europäischen Durchschnitt. Petition: Das Falsch- und Zuparken angemessen ahnden weiterlesen

Die Mainpost zum Maßnahmenkatalog und zur Fahrradfreundlichkeit

Nachdem ADFC, Bund Naturschutz, VCD und AG Radverkehr bereits vor einiger Zeit einen Maßnahmenkatalog zur Förderung des Radverkehrs in Würzburg erstellt und an Oberbürgermeister und Stadtrat weitergegeben haben, ist heute die Mainpost sowohl mit einem Textbeitrag in der Printausgabe als auch in Form eines Videos ebenfalls auf dieses Thema eingegangen. Im Artikel wird die Förderung des Radverkehrs etwas verkürzt als „Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer“ dargestellt, anstatt als wichtiger Beitrag der Verkehrsplanung zu mehr Lebensqualität, weniger Autoverkehr – und damit auch einem besseren Vorankommen gerade mit dem Auto in der Stadt …

Hindernisse beseitigen – Handlungsbedarf für einen besseren Radverkehr in Würzburg

Der nachfolgende Maßnahmenkatalog zur Förderung des Radverkehrs in Würzburg wurde erstellt und dem Oberbürgermeister und dem Stadtrat der Legislaturperiode 2014-2020 überreicht von:

  • Allgemeiner Deutscher Fahrradclub e.V., Kreisverband Würzburg,
  • Bund Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Würzburg,
  • Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Mainfranken-Rhön e.V.,
  • Lokale Agenda 21 Würzburg – AG Radverkehr im AK Mobilität und Regionalentwicklung

Als Basis für unsere Forderungen sehen wir den einstimmig gefassten Beschluss des Würzburger Stadtrates vom Juli 2013, gemäß dem die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. angestrebt wird. Im Zuge dessen wurde vom Stadtrat vor allem die Erstellung eines flächendeckenden Radverkehrs-Gesamtplanes mit Haupt- und Nebenachsen, die Verstärkung und Förderung der Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf den Radverkehr sowie die umgehende Einleitung der dafür notwendigen Maßnahmen beschlossen. Hindernisse beseitigen – Handlungsbedarf für einen besseren Radverkehr in Würzburg weiterlesen

Stadtradeln 2014

Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass das Stadtradeln am letzten Freitag, 9. Mai, in Würzburg offiziell eröffnet wurde. Im Verlauf von 3 Wochen, bis einschließlich 29. Mai, können alle Radfahrenden der teilnehmenden Kommune – in diesem Fall der Stadt Würzburg – Teams bilden oder bestehenden Teams beitreten und ihre gefahrenen Fahrrad-Kilometer in Listen eintragen. Stadtradeln 2014 weiterlesen

Reuterstraße: Viel Platz – aber nicht für Radfahrer

Radweg entlang der ReuterstraßeEs ist nicht immer leicht, sich mit dem Fahrrad durch die würzburger Stadtteile zu bewegen. Das Bild rechts lässt erahnen, warum: Zu oft fühlt man sich als Verkehrsteilnehmer nicht wirklich ernstgenommen. Der gemeinsame Rad-Fußweg endet plötzlich, nur um nach wenigen Metern (die man, der reinen Lehre nach, absteigen und zu Fuß gehen muss) in eine Fußgänger/Radfahrerfurt zu münden. So sah Verkehrsplanung für Radfahrinnen und Radfahrer im letzten Jahrtausend aus. Mit vier Fahrspuren Platz satt für Autos, das Fahrrad an den Rand gedrängt. Wird in Zukunft alles besser? Zu hoffen wäre es. Schließlich hat der Stadtrat beschlossen, den Radverkehrsanteil in fünf Jahren um 45% zu steigern (von 11% auf 16%).
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OB-KandidatInnen-Check

Der Kampf um das Oberbürgermeisteramt ist im vollen Gange. Eine Kandidatin und vier Kandidaten buhlen um die Gunst der Wählenden. Die AG Radverkehr der lokalen Agenda 21 in Würzburg hat allen Bewerbern sieben Fragen zum Thema Radverkehr gestellt. Die Antworten dokumentieren wir im Folgenden:

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Radverkehrskongress 2014 in Würzburg

Wie die Mainpost in ihrer heutigen Ausgabe (S. 25 der Printausgabe/ePaper) berichtet, findet am 9. April der diesjährige Kongress der AGFK in Würzburg statt. Das ist ungewöhnlich, denn Würzburg bewirbt sich zwar um die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft – aber dem »Wollen« müsste eben auch  ein verbindliches und – im Hinblick auf eine (anvisierte) Aufnahme in die AGFK 2015 – ein energisches »Tun« folgen. Radverkehrskongress 2014 in Würzburg weiterlesen

Radverkehr Was 2014 in Würzburg noch geplant ist

Es tut sich was in Würzburg in Punkto Radverkehr. Das Thema ist präsent und wird – so mein Eindruck – immer öfter auch von der Mainpost aufgegriffen. Aktuell gab es vor knapp zwei Wochen einen Artikel zum Thema „Löwenbrücke“. Jochen Kleinhenz hat das Thema in einem Blogartikel ausführlich aufgegriffen. Mittlerweile ist zum Artikel auch ein Video online, man findet es hier auf Youtube. Interessant ist dabei das kurze Interview, das der Leiter der Fachabteilung Stadtentwicklung, Heribert Düthman gibt (im Video ab Minute 1:37)

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Untersuchung: Potenzial von Elektrofahrrädern für die Stadt Würzburg

Im Rahmen eines Projektseminars untersuchen Studenten des Geographischen Instituts der Universität Würzburg das Potenzial von Elektrofahrrädern für die Stadt Würzburg. Die Initiatoren interessieren sich für die Meinung zur Nutzung von Elektrofahrrädern sowie zum allgemeinen Verkehrsverhalten im innerstädtischen Bereich.

http://ww2.unipark.de/uc/Elektrofahrrad/

Die Beantwortung der Fragen ist nicht sehr zeitintensiv, aber es könnten dabei durchaus interessante Aspekte des innerstädtischen Verkehrs zutage treten. Explizit auf Elektrofahrräder nehmen nur wenige Fragen Bezug, die meisten lassen sich auch von nicht-elektrisierten Radlern gut beantworten.

Haushalt 2014 verabschiedet

Wie schon hier erwähnt, wurden in den letzten beiden Tagen im Stadtrat die Weichen für den Haushalt 2014 gestellt. Die große – und durchaus positive – Überraschung: Anstatt der veranschlagten 300.000 Euro wurde der Etat für Radwegepflege und -ausbau auf 525.000 Euro aufgestockt und damit fast verdoppelt. Haushalt 2014 verabschiedet weiterlesen

Wie »fahrradfreundlich« geht …

Die Stadt Nürnberg ist eine der bayerischen Kommunen, die »Fahrradfreundlichkeit« praktisch umsetzt. Der etwa 25-minütige Film »Aufsteigen, bitte!« zeigt sehr schön auf, dass nicht wirklich alle Probleme sofort ideal gelöst werden können – dass aber, wo der Wille zur Veränderung sich in Taten manifestiert, positive Veränderungen in der Mobilität für alle (auch die Autofahrer) unmittelbar spürbar sind. Und das nicht nur am Beispiel von Nürnberg, sondern vor allem durch detaillierte Einblicke beim Platzhirsch Kopenhagen. Sehenswert, vor allem für lokale Entscheider und Macher.

Würzburg wird „fahrradfreundlich“

Gestern, am 16. Juli, fand am Nachmittag eine Sitzung des Umwelt- und Planungsausschuss statt, bei der es u.a. um die Aufnahme der Stadt Würzburg in die AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern) ging. Zwar ging es dabei lediglich um eine Vorlage, die noch den Stadtrat passieren muss (105. Stadtratssitzung am 25. Juli), aber das Ergebnis der gestrigen Sitzung (13:0 Stimmen bei insgesamt 17 Stimmberechtigten) lässt schon einmal hoffen, dass in Würzburg für den Radverkehr bessere Zeiten anbrechen – und das hoffentlich bald. Würzburg wird „fahrradfreundlich“ weiterlesen

Engpässe im Radverkehr

Unter dem Titel „Wer sein Rad liebt, der schiebt! Engpässe im Radverkehr“ findet sich ein lesenswerter Artikel auf Würzburg erleben. Völlig zu Recht wird die unbefriedigende Situation für Radfahrer am Berliner Ring beschrieben – dabei wurden erst vor einigen Jahren der Radverkehr und der Zebrastreifen für die Fußgänger im Bereich Schweinfurter Straße von der Einmündung in den Kreisverkehr einige Meter zurück in die Schweinfurter Straße verlegt, gekoppelt an eine Querungsampel, die durchaus einiges an Geduld abverlangt.

Der Artikel ist knapp und sachlich gehalten, auch die Kommentare sind weitgehend qualifiziert, zeigen aber einmal mehr, wie groß der Graben zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern (Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger) in dieser Stadt ist. Niemand ist mit der aktuellen Situation zufrieden, es besteht wirklich dringender Handlungsbedarf für die „große“ Lösung, die das Stückwerk der letzten Jahre nicht mehr weiter fortsetzt, sondern aus dem stetig zunehmenden Radverkehr und der längst manifesten Kfz-Überlastung die richtigen Konsequenzen zieht.