Petition: Das Falsch- und Zuparken angemessen ahnden

Eine begrüßenswerte Initiative geht von der Aktionsseite Clevere Städte aus: Eine Online-Petition, die eine Anhebung der Bußgelder für Falschparken und Zuparken von Geh- und Radwegen fordert – und zwar nicht in irgendwelche absurde Höhen, sondern zunächst einmal wenigstens auf europäischen Durchschnitt.

Schon vor einem halben Jahr hat »Velophil – Das Fahrradblog« von Zeit.Online das Falschparken thematisiert, zeitgleich mit der Diskussion um die »Wegeheld«-App (unten auf der »Wegeheld«-Seite finden sich Links zu Artikeln über diese App). Mittlerweile haben die Entwickler der App, die auch hinter der Clevere Städte stecken, eine Petition gestartet.

Auch in Würzburg stellen Falschparker mindestens ein Ärgernis, oft jedoch schlicht eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar – für Fußgänger und Radfahrer sowieso, aber auch für Autofahrer. Falschparken ist kein Kavaliersdelikt, sondern egoistisches, asoziales und gefährliches Verhalten in einem System, in dem es ganz besonders auf Rücksichtnahme ankommt – an jedem Ort, jederzeit. Im Vergleich dazu liegt das Gefährdungspotenzial etwa bei Schwarzfahrten im ÖPNV bei Null, wird aber doppelt so teuer geahndet (€ 40), demnächst dreimal so teuer (€ 60).

Hier geht es zur Petition »Machen Sie das Zuparken teurer, Herr Verkehrsminister!«

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